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Letzte Änderung:
Dienstag, 27 November 2018 um 15:41

Spannender Vormittag im Wald

Einen spannenden und interessanten Vormittag im Wald durften die Kinder der 3. Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Vogl und Frau Sonndorfer erleben. Gemeinsam mit dem Jäger Oliver Keckeis gingen die jungen Naturforscher auf Entdeckungsreise in seinem Jagdrevier.

Gleich zu Beginn konnten die Schüler einige Rehe beobachten, die sich aufgeschreckt von dem ungewohnten Besuch in Sicherheit brachten. Nachdem der Jäger einige Fragen über seinen Jägerstand beantwortet hatte und den Schülern mithilfe von mitgebrachten Gehörnen und Schädelknochen einige interessante Informationen über die Rehe erzählt hatte, machte sich die Gruppe auf den Weg in den Wald hinein.

Erstes Ziel war ein Fuchsbau, den es im unwegsamen Gelände zu finden galt. Voller Eifer kletterten die Schüler den steilen Hang hinauf und versammelten sich um den Unterschlupf. Fasziniert hörten die Kinder zu, als der Jäger ihnen erklärte, dass es im Winter vorkommen kann, dass ein und derselbe Bau gleichzeitig von Dachs, Fuchs und Gans genutzt wird, obwohl dies eigentlich natürliche Feinde sind. Das ist nur möglich, weil der Fuchs 200 Meter rund um seinen Bau nicht auf Jagd geht, um nicht auf sich aufmerksam zu machen.

Als nächstes wanderten die Kinder weiter in Richtung Ohe. Auf dem Weg dorthin bestimmten die Jungen und Mädchen die verschiedenen Baumarten mithilfe des Wissens, welches sie sich zuvor im Heimat- und Sachunterricht angeeignet hatten.

Angekommen am Biberdamm zog Herr Keckeis, der auch Biberbeauftragter des Landratsamtes ist, nochmals einige interessante Gegenstände aus seinem Rucksack. Mit großen Augen und ihren Händen bestaunten die Schüler die mitgebrachten Biberfelle und Kieferknochen samt Zähnen. Viele Informationen erfuhren sie über das Revier eines Bibers, über die Stabilität eines Biberdammes und seine Lebensweise.

Auf dem letzten Stück des Weges wartete noch ein besonderes Highlight auf die Kinder. Unter Gras und Laub versteckt entdeckten sie einen Feuersalamander.

Mit vielen neu gewonnenen Informationen verabschiedeten sich die Schüler und traten ihren Heimweg in die Schule an.

 

 

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